Basketball
Quelle: SAF-PLANER – Hallenboden – www.stefanie-a-fischer.de
Feld
Das Basketballfeld ist mit schwarzen Linien gekennzeichnet.
Mannschaftsgrösse
Eine Mannschaft besteht aus 5 Spielern, beliebiges Auswechseln während des ganzen Spiels, wenn der Ball ruht.
Sprungball
Das Spiel beginnt mit einem Sprungball im Mittelkreis zwischen zwei Spielern (Ball nicht selber fangen!). Die restlichen Spieler stellen sich ausserhalb des Kreises auf.
Anspiel
Nach einem Korberfolg wird der Ball hinter der Grundlinie abgespielt.
Korbwurf
Jeder Korb zählt 2 Punkte, jeder erfolgreiche Freiwurf 1 Punkt. Ein Korbwurf ausserhalb der 5.25m Linie (3-Punkte-Linie) zählt 3 Punkte. Nach einem gültigen Korb erfolgt ein Abwurf hinter der Grundlinie.
Outball
Der Ball oder der ballführende Spieler berührt die Seitenlinie oder den Boden ausserhalb des Spielfeldes. Dies führt zu einem Einwurf für das gegnerische Team.
Regelübertretungen
Folgendes ist verboten.
- Den Ball absichtlich mit dem Fuss zu spielen oder abzuwehren (Fuss zum Ball).
- Das einhändige Prellen des Balles zu unterbrechen und wieder zu beginnen (Doppeldribbling).
- Mehr als einen Schritt auszuführen, ohne zu prellen oder abzuspielen (Schrittfehler). Ausnahme: Sternschritt (= beim Sternschritt macht der Spieler einen oder mehrere Schritte mit dem Fuss, während der andere Fuss seine Position nicht verändert).
- Sich länger als drei Sekunden im gegnerischen Trapez aufzuhalten (mit oder ohne Ball), ohne zu werfen. Bei einem Korbwurfversuch (Ball muss Brett oder Korb berühren) beginnt das Zeitintervall von Neuem (diese Regel kann im Schulsport auch weggelassen werden).
- Den Ball über die Mittellinie in die eigene Abwehrhälfte (Spielfeldhälfte) zurückzuspielen.
- Grob oder gefährlich zu spielen (absichtliches Foul).
- Den Gegner mit Armen und Beinen zu sperren.
- Den Gegner durch Berührung zu stören oder zu behindern.
- Unbeherrscht in den schon stehenden Verteidiger hineinzugehen (Stürmerfoul).
- Sich als Verteidiger so in den Weg des Angreifers zu bewegen, dass ein Kontakt unvermeidlich wird.
Freiwurf
Nach einer Regelübertretung erfolgt ein Einwurf von der Seiten- oder der Grundlinie. Wird ein auf den Korb werfender Spieler gefoult, erhält der gefoulte Spieler zwei Freiwürfe (pro erfolgreicher Freiwurf 1 Punkt).
Fussball
Spielbeginn
Zu Beginn jedes Spielabschnittes und nach einem Torerfolg wird in der Spielfeldmitte angespielt.
Einwurf
Wenn der Ball das Spielfeld vollständig verlässt, wird der Ball mit einem beidhändigen Wurf über den Kopf von ausserhalb der Seitenlinie wieder ins Feld gespielt. In der Halle gibt es keinen Einwurf. Wände als Banden benutzen. Wenn der Ball an die Hallendecke gespielt wird, erhält der Gegner einen indirekten Freistoss.
Abstoss
Wird der Ball vom angreifenden Team über die Torauslinie gespielt. In der Halle wird ohne Abstoss gespielt.
Strafraum
Im eigenen Strafraum darf der Torhüter den Ball auch mit den Händen spielen.
Eckstoss
Ein Eckstoss erfolgt, wenn die verteidigende Mannschaft den Ball über die Torauslinie spielt. In der Halle wird ohne Eckstoss gespielt.
Foulspiel
- Es ist nicht erlaubt, den Gegner festzuhalten, zu klammern, zu schlagen, zu stossen, anzuspringen, das Bein zu stellen, in die Beine zu treten, sich aufzustützen.
- Bei absichtlichem Spielen des Balles mit Armen oder Händen ist ein direkter Torschuss erlaubt.
- Ein Verteidiger-Foul im Strafraum führt zu einem Penalty. Die Distanz ist abhängig von der Torgrösse.
- Wenn der Ball sitzend oder liegend blockiert wird, gibt es einen indirekten Freistoss. Gleiches gilt, wenn der Gegner ohne Ball gesperrt wird.
Vorteil
Wenn für ein Team trotz eines Vergehens gegen es ein Vorteil entsteht (z.B. Ballbesitz, Tor), wird der Vorteil gewährt und das Spiel nicht unterbrochen.
Unihockey
Teamgrösse
Ein Team besteht aus mehreren Feldspielern und einem Torhüter. Pro Team befinden sich maximal 3 Feldspieler und ein Torhüter gleichzeitig auf dem Spielfeld. Der Torhüter darf durch einen weiteren Feldspieler ersetzt werden.
Spielbeginn
Zu Beginn jedes Spielabschnittes und nach einem Torerfolg erfolgt ein Bully am Mittelpunkt. Beide Teams befinden sich dabei in ihrer Spielfeldhälfte. Das Spiel wird durch einen Pfiff des Schiedsrichters freigegeben.
Bully
Ein Bully kann nur auf dem Mittelpunkt oder auf einem der Bullypunkte erfolgen. Andere Spieler müssen sich mindestens zwei Meter von den Ausführenden entfernt aufhalten. Zwei gegnerische Spieler stehen sich mit dem Rücken zur eigenen Torlinie am liegenden Ball gegenüber und halten ihre Schläger parallel auf jeder Seite des Balles, ohne ihn zu berühren, die Schaufelspitze in Angriffsrichtung. Auf Pfiff ist der Ball freigegeben.
Vorfälle, die zu einem Bully führen
Beschädigter Ball, verschobenes Tor (unabsichtliches Verschieben und nicht innerhalb einer angemessenen Zeit auf seine korrekte Position gestellt), verletzter Spieler, nach einem erfolglosen Strafstoss, Fehlentscheidung des Schiedsrichters.
Ausball
Verlässt der Ball das Spielfeld oder berührt er Gegenstände über dem Spielfeld erhält das Team, das den Ball nicht zuletzt berührt hat, einen indirekten Freischlag zugesprochen. Dieser wird am Ort und max. 1 m von der Bande entfernt ausgeführt.
Freischlag
Er wird unmittelbar am Ort des Vergehens ausgeführt. Freischläge hinter der verlängerten Torlinie werden auf dem nächstgelegen Bullypunkt ausgeführt.
Strafstoss (Penalty)
Verhindert ein Vergehen eine sichere Torchance, ist dem benachteiligten Team ein Strafstoss zuzusprechen. Der Schütze startet am Mittelpunkt. Sobald der Schütze den Ball berührt, darf der Torhüter die Torlinie verlassen. Der Ball oder der Spieler ist während der Ausführung immer in Vorwärtsbewegung. Ein Nachschuss ist nicht erlaubt. Fällt kein Tor, erfolgt ein Bully am nächsten Bullypunkt.
Stockvergehen
Mit dem eigenen Stock darf nicht auf den Stock des Gegners oder dessen Körper geschlagen werden (auch nicht seitlich oder von unten).
Hoher Stock
Das Spielen des Balles mit dem Stock über Hüfthöhe ist verboten.
Einsatz des Körpers
Im Kampf ist ein Abdecken des Balles mit dem Körper zulässig. Ebenso ist ein leichtes Stossen mit der Schulter erlaubt. Festhalten, Stossen mit den Händen und rückwärts in den Gegner laufen ist verboten. Einem Spieler darf der Weg nicht versperrt werden.
Spiel mit dem Fuss
Es ist einem Spieler erlaubt, den Ball beliebig oft mit dem Fuss zu spielen.
Spiel mit der Hand, dem Arm und dem Kopf
Es ist nicht erlaubt, den Ball mit der Hand, dem Arm oder dem Kopf absichtlich zu spielen. Hochspringen, wobei beide Füssen den Boden verlassen, ist ebenfalls verboten, sofern der Ball dabei berührt wird.
Bodenspiel
Ein Feldspieler darf nur mit seinen Füssen und einem Knie sowie der Stockhand Bodenkontakt haben.
Vorteil
Wenn für ein Team trotz eines Vergehens gegen es ein Vorteil entsteht (z.B. Ballbesitz, Tor), wird der Vorteil gewährt und das Spiel nicht unterbrochen.
Torhüter
Der Torhüter spielt ohne Stock. Er ist in seinen Abwehraktionen frei, solange die Aktion dem Ball gilt. Er darf den Ball nur halten, wenn mindestens ein Körperteil den Boden im Torraum berührt (dies gilt auch während der Ausführung eines Strafstosses). Ausserhalb des Torraumes wird er als Feldspieler (ohne Stock) betrachtet. Der Torhüter darf beim Auswurf nicht behindert werden. Beim Auswurf mit der Hand muss der Ball vor der Mittellinie den Boden berühren.
Torraum / Schutzraum
Zum Schutze des Torhüters gibt es den Schutzraum. In ihm darf sich kein Feldspieler befinden. Auch keiner aus dem eigenen Team.
Quelle : www.sportunterricht.ch/spielregeln
Volleyball
Idee
Volleyball ist eine Sportart, bei der sich 2 Teams mit je 6 Spielern auf einem durch ein Netz (bei den Männern 2,43 m und bei den Frauen 2,24 m hoch) geteilten Spielfeld gegenüberstehen. Der Ball kann mit allen Körperteilen gespielt werden (Ausnahme Aufschlag).
Spielfeld
Das Spielfeld ist beim Hallen-Volleyball 9 x 9 m (jede Feldhälfte) gross.
Satz
Ein Satz wird auf 25 Punkte gespielt. Ein Satz wird mit 2 Punkten Vorsprung gewonnen. Es gibt keine Punktbegrenzung.
Punkte
Punkten kann jedes Team, egal ob es Aufschlag hat oder nicht. Das sogenannte Rally-Point-System bedeutet: „für jeden Ballwechsel (rally) einen Punkt (point)“.
Aufschlag
Wer den Punkt macht, schlägt auf. Dazu kann er die gesamte Breite der Grundlinie nutzen. Er führt den Aufschlag aus, indem er den Ball mit der Hand oder einem Arm über das Netz in die gegnerische Spielfeldhälfte schlägt.
Drei Ballberührungen
Ein Team hat das Recht, den Ball dreimal zu berühren, um den Ball in die gegnerische Spielfeldhälfte zurückzuspielen.
Spielzug
Der Spielzug dauert so lange, bis der Ball den Boden berührt, ins Aus geht oder es einem Team nicht gelingt, ihn ordnungsgemäss zurückzuspielen.
Rotation
Erhält ein Team das Aufschlagsrecht vom Gegner, rücken die Spieler im Uhrzeigersinn um eine Position weiter und der nächste Spieler schlägt auf.
Netzfehler / Übertreten der Mittellinie
Im Volleyball sind Berührungen der Netzkante und das Übertreten der Mittellinie Fehler.
Quelle: SAF-PLANER – Hallenboden – www.stefanie-a-fischer.de
Badminton
Spielbeginn
Der erste Aufschlag wird per Shuttle-Aufwerfen (Korken zeigt Gewinnerseite an) ausgelost.
Zählen der Punkte beim Spiel
Die Seite, welche einen Ballwechsel gewinnt, erhält 1 Punkt.
Macht die aufschlagende Partei einen Fehler, wechselt das Aufschlagsrecht zur Gegnerpartei.
Ein Spiel besteht aus zwei Gewinnsätzen bis 21 Punkte (best of three).
Aufschlag
1. Einzel
Die Spieler geben und empfangen den Aufschlag in ihrem rechten Aufschlagfeld (über Kreuz), wenn die Punktzahl des Aufschlagenden 0 oder gerade ist. Hingegen stehen sie links, wenn die Punktzahl des Aufschlagenden ungerade ist. Beide Spieler haben ihre Aufschlagfelder nach jedem Punkt zu wechseln.
2. Doppel
Das Aufschlagrecht wechselt zwischen den Spielern, wie in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
Zu Beginn des Satzes und bei einem geraden Spielstand schlägt der Aufschläger vom rechten Aufschlagfeld auf. Bei ungeradem Spielstand schlägt der Aufschläger vom linken Aufschlagfeld auf. Wenn die aufschlagende Seite einen Ballwechsel gewinnt, gewinnt die aufschlagende Seite einen Punkt und derselbe Aufschläger schlägt erneut, aber jetzt vom anderen Aufschlagfeld, auf.
Wenn die rückschlagende Seite einen Ballwechsel gewinnt, gewinnt die rückschlagende Seite 1 Punkt und erhält zusätzlich das Aufschlagrecht.
Der Spieler der rückschlagenden Seite, welcher zuletzt aufgeschlagen hat, verbleibt im selben Aufschlagfeld, von wo er zuletzt aufgeschlagen hat. Sein Partner hat die jeweils andere Position einzunehmen.
Die Spieler wechseln so lange nicht ihr jeweiliges Aufschlagfeld, bis sie als aufschlagende Seite 1 Punkt gewinnen.
Erläuterungen zur Tabelle
A schlägt zu C auf. A ist erster Aufschläger, C der erste Rückschläger. Folgende Leitsätze sind zu beachten:
- Der Gewinner des Ballwechsels erhält 1 Punkt.
- Das Aufschlagfeld hängt vom Punktestand des Aufschlägers ab. Gerade von rechts, ungerade von links (also wie im Einzel).
- Die Aufschlagpositionen werden nur gewechselt, wenn die aufschlagende Seite den Ballwechsel gewonnen hat. Die rückschlagende Seite behält ihre Positionen bei.
Fehler
Es gilt als Fehler,
- wenn der Shuttle beim Aufschlagen über der Taillenhöhe des Aufschlägers getroffen wird.
- wenn beim Aufschlag der Shuttle nicht ins diagonal gegenüberliegende Aufschlagfeld gelangt.
- wenn die Füsse des Aufschlägers nicht im Aufschlagfeld stehen, von welchem der Aufschlag zu erfolgen hat; Linien dürfen nicht berührt werden.
- wenn der Shuttle beim Aufschlag oder während des Spiels ausserhalb der Spielbegrenzung zu Boden fällt, durch, unter oder ins Netz geschlagen wird, Körper oder die Kleidung berührt. Die Begrenzungslinie gehört zum Spielfeld.
- wenn der Shuttle zurückgeschlagen wird, bevor er das Netz überquert hat.
- wenn ein Spieler das Netz mit dem Schläger, dem Körper oder der Bekleidung berührt, bevor der Shuttle am Boden ist.
- wenn im Doppel ein Spieler und sein Partner hintereinander den Shuttle berühren.
- wenn der Aufschläger bis zum erfolgten Aufschlag nicht mit irgendeinem Teil beider Füsse den Boden berührt.
Kein Fehler
Der Aufschlag ist gültig, wenn der Shuttle das Netz berührt und korrekt ins gegnerische Aufschlagfeld fällt.
Ein Schlag ist gültig, wenn der Shuttle während des Ballwechsels das Netz berührt und darüber hinweggelangt.
Anmerkung
Turnhallen haben in der Regel eine Höhe von 5,5 – 7 m. Während des Spiels ist die Deckenberührung als Fehler, die Berührung der Geräte als Wiederholung zu werten. Die Netzhöhe beträgt 1,55 m.





